Pressemitteilung zur Demonstration in Brühl

Köln, den 26. März 2008

Demonstration am 28.03.08 gegen das Veranstaltungsverbot des Brühler Bürgermeisters und Start der Kampagne "Faschismus ist nicht trendy! - 'Autonome Nationalisten' stoppen!"

Die Kampagne "Faschismus ist nicht trendy! - 'Autonome Nationalisten' stoppen!", die sich in den nächsten Monaten mit Informationsveranstaltungen gegen aktuelle Neonaziaktivitäten in mehreren Städten im Kölner Umland richten soll (insbesondere der "Autonomen Nationalisten") wird am Freitag den 28.03.08 ihren Beginn in Brühl bei Köln nehmen. Aus uns unerklärlichen Gründen wurden zwei Veranstaltungsorte (Jugendzentrum Brühl, KSJ Heim Brühl) durch den Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg (CDU) faktisch verboten und damit ein Zeichen gegen Zivilcourage und für Toleranz von Neonaziaktivitäten in Brühl gesetzt. Unerklärlich deshalb, da es in Brühl, wie auch in weiteren Klein-städten in den letzten Monaten zu Angriffen auf alternative Jugendliche kam und das Stadtbild teilweise geprägt ist von neonazistischen Propagandaschmiereien.

Arthur Winckelbach von der Kampagne erklärt hierzu: "Die Demonstration am Freitag den 28.03.08 richtet sich genauso entschieden gegen das skandalöse Veranstaltungsverbot des Brühler Bürgermeisters Michael Kreuzberg (CDU), als auch gegen 'Autonome Nationalisten' in Brühl und dem Kölner Umland. Wir möchten zahlreichen Menschen die Möglichkeit geben, dennoch an Informationen zu Neonazis und deren Aktivitäten in Brühl zu gelangen und damit die durch den Bürgermeister ange-strebte Tabuisierung brechen."

Die Demonstration beginnt um 19 Uhr Auf dem Markt in Brühl und informiert dort über das Vorgehen des Bürgermeisters, die Situation um Neonazis in Brühl und allgemein über die "Autonomen Nationalisten" und die "AG Rheinland". Ab 20:15 Uhr wird ein Demonstrationszug durch die Brühler Innenstadt zum Richard-Betram-Straße, wo eine Zwischenkundgebung stattfindet, weiter über "An der Synagoge" zum Abschlusskundgebungsplatz "An der Bleiche".

Hierzu Arthur Winkelbach: "Wir erwarten eine laute und kraftvolle Demonstration, die hoffentlich allen Brühler BürgerInnen und selbst dem Brühler Bürgermeister Kreuzberg deutlich macht, dass Antifaschismus sich nicht verbieten lässt. Wir laden alle Menschen aus Brühl ein, an unserer Demonstration teilzunehmen, die sich gegen die ausufernde Nazigewalt sich zur Wehr setzten möchte."

Wir bitten PressevertreterInnen sich am Lautsprecherwagen am Anfang der Auftaktkundgebung zu akkreditieren und hoffen auf eine Berichterstattung Ihrerseits.